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«Mays psychische ­Gesundheit halte ich für schwer angeschlagen»

Die britische Schriftstellerin A. L. Kennedy glaubt an ein Europa, das sich für die Schwachen starkmacht. Der Brexit sei ein weiterer Versuch der Raubtierkapitalisten, sich zu bereichern.

A. L. Kennedy will ihre Leserinnen und Leser «aus ihrem Gedankenkerker befreien». Foto: Sabina Bobst

A. L. Kennedy will ihre Leserinnen und Leser «aus ihrem Gedankenkerker befreien». Foto: Sabina Bobst

Alexandra Kedves@tagesanzeiger

Frau Kennedy, am geplanten Brexit-Tag, dem 29. März, waren Sie in der EU.
Ja, in Deutschland. Mein Rest­risiko war, mich nach einem ­harten Brexit nur noch begrenzt bewegen zu können. Aber einen «No Deal», einen Austritt ohne Abkommen, will kaum einer. Die Brexiteers fürchten die politische Vernichtung, wenn erst die Diabetiker und Krebspatienten reihenweise sterben, weil die Medikamente fehlen, wenn es Gemüserationierung und Lastwagenschlangen mit ver­rottenden Früchten gibt. Die Tory-Partei ist am Ende. Und die psychische ­Gesundheit von Theresa May halte ich für schwer angeschlagen: Die Frau braucht Hilfe.

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