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Macht und Ohnmacht des Wortes

Literaten als Katalysatoren der Revolution: Die Berner Journalistin Susanne Schanda hat 16 ägyptische Autorinnen und Autoren über ihr Selbstverständnis und ihre Rolle im arabischen Frühling befragt.

Literatursalon Café Richie in Kairo: Die 81-jährige Autorin Nawal al-Saadawi (Mitte) hat Rückendeckung von den Grossen der ägyptischen Literatur.
Literatursalon Café Richie in Kairo: Die 81-jährige Autorin Nawal al-Saadawi (Mitte) hat Rückendeckung von den Grossen der ägyptischen Literatur.
Sherif Sobol/zvg

Ende Oktober 2006 erzählt die Berner Journalistin Susanne Schanda – zehn Jahre nachdem sie, die Kairo-Trilogie von Nobelpreisträger Nagib Machfus im Gepäck, erstmals nach Ägypten gereist ist – unter dem Titel «Trübe Aussichten» in der «Weite Welt»-Kolumne des «Bund» einen Witz. Es ist einer der vielen Mubarak-Witze, die in Ägypten ein Vierteljahrhundert nach dessen Machtantritt als Ventil für die Ohnmächtigen kursieren.

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