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Kultureller Brückenschlag in der Metropole am Schwarzen Meer

In Odessa findet im Oktober die erste Ausgabe eines internationalen Literaturfestivals statt. Eine Schlüsselfigur ist der Berner Hans Ruprecht.

Uferpromenade: «Odessa hat eine grosse Geschichte und strahlt als Hafenstadt immer etwas Weltoffenes und Liberales aus», sagt Hans Ruprecht.
Uferpromenade: «Odessa hat eine grosse Geschichte und strahlt als Hafenstadt immer etwas Weltoffenes und Liberales aus», sagt Hans Ruprecht.
zvg

In der Stadt am Nordufer des Schwarzen Meeres verbrachte der Dichter Alexander Puschkin 1823/24 etwas mehr als ein Jahr; es war kein freiwilliger Aufenthalt, vielmehr eine Verbannung, in die ihn der Zar für seine allzu fortschrittlichen politischen Ideen geschickt hatte. Das Odessaer Exil sollte sich für Puschkin aber als eine der fruchtbarsten Perioden seines Schaffens entpuppen. Hier schrieb er zwei Kapitel des Romans «Jewgeni Onegin», in dem er die Freiheit und die Weltoffenheit Odessas rühmte und der Stadt eine veritable Liebeserklärung machte. In einem ehemaligen Hotel ist heute das Puschkin-Museum untergebracht.

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