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«Krimis sind wie antike Tragödien»

Chronist, Menschenkenner und Visionär: Der Schwede Arne Dahl spielt in seinen Kriminalromanen die Bedrohungen der Zukunft durch. Er erreicht damit ein Millionenpublikum.

Arne Dahl heisst eigentlich Jan Arnald und baut die Welten seiner Krimis mithilfe eines Computerprogramms. Foto: Sabina Bobst
Arne Dahl heisst eigentlich Jan Arnald und baut die Welten seiner Krimis mithilfe eines Computerprogramms. Foto: Sabina Bobst

Ihre neue Krimireihe trägt lakonische Titel, der jüngste lautet «Hass». Das zielt auf die Magengrube des Lesers. Ist das die Absicht?

Beim Schreiben von Krimis geht es mir darum, die verworrene Welt, in der wir leben, und die Menschen ein wenig besser zu verstehen. Das gelingt nur, wenn man ein unbedingtes Gefühl in den Fokus rückt. Deshalb tragen die Bücher meiner neuen Reihe Titel wie «Gier», «Zorn», «Neid» und «Hass». Krimis sind also letztlich nichts anderes als eine moderne Form der antiken Tragödie, in der man mittels starker Affekte etwas über das Menschensein erfahren kann.

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