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«Jetzt wird entschieden, wie wir künftig lesen»

Melanie Picard nennt sich «Predigerin der neuen Medien», am Samstag eröffnet sie an der ETH Lausanne eine Ausstellung über die Zukunft des Buchs. Im Interview sagt sie, dass es kein Zurück mehr gebe.

Auf sie kommen gewaltige digitale Umwälzungen zu: Ulla Unseld-Berkewicz, Leiterin des Suhrkamp-Verlags, an der Frankfurter Buchmesse. (7. Oktober 2010)
Auf sie kommen gewaltige digitale Umwälzungen zu: Ulla Unseld-Berkewicz, Leiterin des Suhrkamp-Verlags, an der Frankfurter Buchmesse. (7. Oktober 2010)
Keystone
Wichtiger Player: Amazon setzt mit seinem E-Book-Angebot traditionelle Buchhändler unter Druck. (18. Oktober 2010)
Wichtiger Player: Amazon setzt mit seinem E-Book-Angebot traditionelle Buchhändler unter Druck. (18. Oktober 2010)
Keystone
Rechtsstreit: Apple-Vertreter Eddy Cue verlässt den New Yorker Gerichtssaal, in dem der Buchpreis-Rechtsstreit zwischen dem Grosskonzern und mehreren Verlagen ausgetragen wurde. (13. Juni 2013)
Rechtsstreit: Apple-Vertreter Eddy Cue verlässt den New Yorker Gerichtssaal, in dem der Buchpreis-Rechtsstreit zwischen dem Grosskonzern und mehreren Verlagen ausgetragen wurde. (13. Juni 2013)
Keystone
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Wann überholt das digitale Buch das papierne? Es wird immer Platz geben für das traditionelle Buch, etwa für Kunstbücher. Aber die digitalen Plattformen werden in den nächsten fünf Jahren die Führungsrolle übernehmen. Daran werden auch die staatlichen Schutzmassnahmen nichts ändern können, die jetzt in Europa getroffen werden, um die traditionellen Verlage am Leben zu erhalten. Diesen werden nur die Nischen zwischen den grossen Playern bleiben.

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