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Im Namen Allahs

Wieso schliessen sich Jugendliche, die im Westen aufgewachsen sind, dem IS an? Ahmad Mansour, israelischer Araber mit Wohnsitz in Berlin, sieht die Hauptursache in der psychischen Verwahrlosung.

Jugendliche mit Empathie zurückholen: Ein junger Muslim in Neukölln, Berlin. Foto: Jens Gyarmaty (Visum)
Jugendliche mit Empathie zurückholen: Ein junger Muslim in Neukölln, Berlin. Foto: Jens Gyarmaty (Visum)

Was waren das doch für unbeschwerte Zeiten, als man sich im Jahr 2000 über die Oberflächlichkeit der von Florian Illies beschriebenen «Generation Golf» aufregen oder freuen durfte. Millionen von Lesern konnten nicht genug bekommen von den geschmeidig formulierten Beschreibungen einer vergnügungssüchtigen Jugend, die dem Konsum wie einem Götzen huldigte. Drei Jahre später legte der Autor mit «Generation Golf zwei» nach – aber nun war alles anders. Dazwischen lagen nämlich die terroristischen Anschläge vom 11. September 2001, eine tiefe Zäsur in unserem zivilisatorischen Selbstverständnis: Eine neue Ernsthaftigkeit war anstelle der ausschweifenden Beliebigkeit getreten.

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