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«Ich bin der echte Pfleger aus ‹Intouchables›»

Den schwarzen Pfleger aus «Intouchables» gibt es wirklich – bloss in Weiss. In seiner Biografie erzählt der ehemalige Kleinkriminelle nun die wahre Geschichte – genauso politisch unkorrekt wie sein Alter Ego.

Wer ganz am Ende des französischen Kinofilms «Intouchables» kurz abgelenkt war, weil er die letzten Popcorn-Krümel aus der Papiertüte geklaubt oder schon nach seiner Tasche auf dem Boden gegriffen hat, hat den entscheidenden Moment vermutlich verpasst: Die Szene, in der die wahren Personen hinter der unglaublichen Geschichte kurz auf der Leinwand zu sehen sind. Denn der grosse, athletische, gutaussehende schwarze Pfleger aus dem Film ist in Wirklichkeit klein, mollig und sieht aus wie Shrek in Weiss. Er heisst nicht Driss, sondern Abdel.

Dafür ist der Algerier Abdel Sellou der echte «ziemlich beste Freund» des schwerreichen Philippe Pozzo di Borgo, der seit einem Gleitschirmunfall halsabwärts gelähmt ist – oder, wie Sellou seinen früheren Chef in seiner kürzlich erschienenen Biografie beschreibt, «ein Toter mit funktionierendem Kopf».

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