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Hitler lesen im Park

Ein britischer Publizist will Adolf Hitlers «Mein Kampf» in die Kioske bringen. In drei Jahren könnte das Machwerk auch hierzulande frei erhältlich sein.

Verbieten oder sezieren? Eine bosnische Ausgabe von «Mein Kampf».
Verbieten oder sezieren? Eine bosnische Ausgabe von «Mein Kampf».
Keystone

Der Verleger Peter McGee will die faschistische Hetzschrift, die heute vor allem in zwielichtigen Internet-Foren kursiert, peu à peu der breiten Öffentlichkeit zugänglich machen. Bereits Ende diesen Monats sollen die ersten 15 Seiten an den britischen Kiosken feilgeboten werden. Obschon McGee die Auszüge mit wissenschaftlichen Kommentaren ausstatten will, stösst sein Projekt auf Skepsis. Charlotte Knobloch etwa, frühere Vorsitzende des deutschen Zentralrats der Juden, kritisiert in der deutschen Tageszeitung «Die Welt» McGees dezidiert kommerzielle Verwertung des hitlerschen Hauptwerks.

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