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Herr Ott heisst auch Paul Lascaux

Dieser Mann besitzt eine beträchtliche kriminelle Energie: Der 56-jährige Berner Paul Ott schreibt unter einem Pseudonym Kriminalromane, er ist Veranstalter, Herausgeber und Krimihistoriker. Ein Hausbesuch.

«Tatort» heimischer Garten: Paul Ott mit seinem Kater Baron Biber, der auch in Paul Lascauxs Kriminalromanen zum festen Figureninventar gehört.
«Tatort» heimischer Garten: Paul Ott mit seinem Kater Baron Biber, der auch in Paul Lascauxs Kriminalromanen zum festen Figureninventar gehört.
Adrian Moser

Ein Blick in das Arbeitszimmer von Herrn Ott genügt, und das Rätsel um das Pseudonym scheint gelöst. Vollgestopfte Büchergestelle und Bücherstapel in bedenklicher Schräglage bilden ein höhlenartiges Labyrinth. Natürlich, Lascaux! Die weltberühmte Höhle in der Dordogne, die einige der ältesten bekannten Wandzeichnungen der Menschheitsgeschichte enthält. Ganz falsch liegen wir nicht. Für seinen Erstling «Arbeit am Skelett» (1987), in dem während archäologischen Ausgrabungen ein auffallend junges menschliches Skelett gefunden wird, suchte der Autor ein zum Thema passendes Pseudonym – und entschied sich für Lascaux.

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