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Eine «von gammliger Erhabenheit getragene Schauergeschichte»

Der Österreicher Ferdinand Schmalz hat mit der Erzählung «mein lieblingstier heisst winter» den Bachmannpreis gewonnen. Zwei Schweizer schafften es in die Top 7.

Der Steirer Ferdinand Schmalz in Klagenfurt den Bachmann-Preis erhalten. (Foto: Keystone / Gert Eggenberger)
Der Steirer Ferdinand Schmalz in Klagenfurt den Bachmann-Preis erhalten. (Foto: Keystone / Gert Eggenberger)

Der Österreicher Ferdinand Schmalz hat in Klagenfurt den Bachmannpreis gewonnen. Seine Erzählung «mein lieblingstier heisst winter» sei eine «von gammliger Erhabenheit getragene Schauergeschichte», hiess es in der Laudatio. Der Ingeborg-Bachmann-Preis ist mit 25'000 Euro dotiert.

Die gebürtige Baslerin Gianna Molinari erhielt den vierten, den 3sat-Preis (dotiert mit 7500 Euro) für ihren Text «Loses Mappe» über einen Nachtwächter, der einen erfrorenen blinden Passagier aus einem Flugzug fallen sieht und sich zuerst nicht eingestehen will, dass das ein Mensch ist. «Ein emphatischer Essay über Sehen und Hinschauen», hiess es in der Laudatio.

Der zweite und der dritte Preis gingen wie erwartet an den Austro-Amerikaner John Wray und den Deutschen Eckhart Nickel. Wray erhält 12'500, Nickel 10'000 Euro. Das Publikum gab seine Stimme der Österreicherin Karin Peschka, die den Wettbewerb am Donnerstag eröffnet hatte. Zusamen mit einem Stipendium der Stadt Klagenfurt wird Peschka damit 12'000 Euro verdienen.

Mit dem Berner Urs Mannhart schaffte es neben Molinari ein weiterer Schweizer Kandidat auf die Shortlist. Der Zürcher Daniel Goetsch dagegen kam nicht unter die besten Sieben, aus denen die Preisträger rekrutiert wurden.

SDA

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