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Ein Happy End sogar für den Hund

Ihre letzten Lebensjahre verbrachte Suspense-Queen Patricia Highsmith im Tessin. Ihr letzter Roman spielt aber in Zürichs Homoszene.

Patricia Highsmith 1987 im Zug von Locarno nach Zürich. Foto: Ulf Andersen (Getty)
Patricia Highsmith 1987 im Zug von Locarno nach Zürich. Foto: Ulf Andersen (Getty)

«Glücklich» lautet das letzte Wort in Patricia Highsmiths letztem Roman. Es ist der Schlusspunkt unter einem Werk, das dem Bösen und dem Wahnsinn nachspürt, die in jedem Menschen lauern. Der Schlusspunkt unter ein Leben, das alles andere war als eben das: glücklich.

Von Kindheit an fühlte sie sich «verflucht»; die Beziehung zur Mutter war eine Katastrophe, ihre sexuelle Orientierung (die sie vergeblich versuchte, durch eine Psychoanalyse zu «heilen») agierte sie in einer hektischen Abfolge von symbiotisch-hasserfüllten Affären aus; sie verfolgte ihre Mitmenschen, auch und besonders die ihr geneigten, mit Misstrauen und Schikanen, sie ruinierte ihren Körper durch Alkohol.

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