Zum Hauptinhalt springen

«Ein gewissenloser Charmeur»

Der Vater von Cornelius Gurlitt und seine Verstrickungen in das Nazi-Regime: Die britische Kunsthistorikerin Susan Ronald schrieb ein Buch über Hildebrand Gurlitt mit dem Titel «Hitler’s Art Thief».

Als sich Gurlitt 1933 als Kunsthändler selbstständig machte, sei er von einer Schweizer Privatperson finanziell unterstützt worden, sagt Susan Ronald.
Als sich Gurlitt 1933 als Kunsthändler selbstständig machte, sei er von einer Schweizer Privatperson finanziell unterstützt worden, sagt Susan Ronald.
St. Martin’s Press/zvg

«Es ist ein sehr teures Buch geworden. Ich habe fast 40'000 Kilometer zurückgelegt und während mehrerer Jahre Archive in den USA und in ganz Europa besucht.» Sie hat auch eine Sammlung von Raubkunst mit eigenen Augen gesehen und dabei geholfen, zwei von den Nazis gestohlene Bilder an die rechtmässigen Eigentümer zurückzugeben. Ein solcher Aufwand soll sich natürlich lohnen. Aber über den Inhalt des Buches reden, das tut sie nur ungern.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.