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«Die Sprache steht an erster Stelle»

Flurin Jecker gehört zu den diesjährigen Absolventen des Literaturinstituts in Biel. Ist er nun ein eidgenössisch diplomierter Schriftsteller?

Flurin Jecker fühlt sich nach dem Studium in Biel «viel stärker auf der Brust, nicht nur in literarischer Hinsicht».
Flurin Jecker fühlt sich nach dem Studium in Biel «viel stärker auf der Brust, nicht nur in literarischer Hinsicht».
Adrian Moser

Marie Caffari, die Leiterin des Literaturinstituts, sagt, am Ende des Studiums könne jeder für sich entscheiden, ob er literarisches Schreiben professionell betreiben wolle. Haben Sie sich entschieden?

Alle fragen mich, was machst du jetzt nach dem Abschluss. Ich antworte dann meist, dass ich so weiter mache wie bisher. Ich will weiter schreiben. So viel wird sich nicht ändern. Gut, es war schon praktisch, in den vergangenen drei Jahren sagen zu können, ich studiere Literarisches Schreiben. Vorher hatte ich den Leuten immer erklären müssen, was ich mache. Und die Reaktion war oft: Aha, der ist wohl auf Sinnsuche. In Biel habe ich Leute kennen gelernt, die das Gleiche machen. Da fiel ein Legitimationsdruck weg, was viel Energie freisetzte und mir Freiheit gab, noch mehr zu schreiben.

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