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Die Morde ganz in meiner Nähe

Detektivischer Spürsinn: Christoph Geiser legt einen Erzählband vor mit drei wahren Kriminalfällen, die er als Randfigur miterlebt hat.

Ein junger Dichter reist Anfang der 1980er-Jahre nach Australien, wo er in Adelaide an einem Literaturfestival teilnimmt und es sich anschliessend in einem «Dichtererholungsheim» gutgehen lässt. Gleichzeitig ist er, «todgeil», eigentlich immer auf der «Pirsch» – und das im Bewusstsein erhöhter Gefahr in einem Bundesstaat, in dem Homosexualität erst seit wenigen Jahren straffrei ist. Das Pissoir am Ufer des Flusses ist einer der Treffpunkte; in dieser Umgebung hat damals auch einer der schlimmsten Serienmörder des Landes sein Unwesen getrieben; vielleicht ist der Autor dieser «massigen Gestalt im Halbdunkel» sogar begegnet.

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