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Der «diffuse Hass» wird unter Erdogan total

In einem Zeitungsbeitrag hat Elfriede Jelinek die Situation in der Türkei verurteilt. Das überrascht.

Umstrittene Nobelpreisträgerin: Autorin Jelinek.
Umstrittene Nobelpreisträgerin: Autorin Jelinek.
Frank Augstein, Keystone
Jelinek beschäftigt sich intensiv mit aktuellen Gesellschaftsfragen. (Undatierte Aufnahme)
Jelinek beschäftigt sich intensiv mit aktuellen Gesellschaftsfragen. (Undatierte Aufnahme)
Keystone
Jelinek nimmt sich auch grosser Kollegen wie Goethe oder Wilde an und aktualisiert deren Stücke.
Jelinek nimmt sich auch grosser Kollegen wie Goethe oder Wilde an und aktualisiert deren Stücke.
Roland Schlager, Keystone
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Deutlich sind die Worte, die Elfriede Jelinek gewählt hat. Und sie müssen es wohl auch sein angesichts der Zustände in der Türkei, wo die Menschenrechte seit dem gescheiterten Putsch vor drei Wochen mit Füssen getreten werden. «Ich fordere die Freilassung aller offensichtlich willkürlich Zusammengefangenen in der Türkei», schreibt Jelinek in einem Gastbeitrag für den Wiener «Standard». Namentlich geht es der Nobelpreisträgerin um zwei Intellektuelle, die seit dem 15. Juli inhaftiert sind: Sahin Alpay, 72, Politikwissenschaftler und Journalist, sowie Hilmi Yavuz, 80, Schriftsteller. «Sie sind alt, und sie bekommen nicht einmal ihre Medikamente.»

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