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Das Ende von «Zytglogge» war nicht zwingend

Szenenkenner sind sich einig: Hugo Ramseyer hat es verpasst, im Zytglogge-Verlag einen Generationenwechsel einzuleiten.

Hugo Ramseyer wünscht sich ein «junges, keckes Team, das eine ähnliche Aufbruchstimmung verkörpert wie wir damals in der 1968er-Zeit».
Hugo Ramseyer wünscht sich ein «junges, keckes Team, das eine ähnliche Aufbruchstimmung verkörpert wie wir damals in der 1968er-Zeit».
Adrian Moser
Die ersten Bücher des Berner Schriftsteller Lukas Hartmann erschienen im Zytglogge-Verlag (4. August 2014).
Die ersten Bücher des Berner Schriftsteller Lukas Hartmann erschienen im Zytglogge-Verlag (4. August 2014).
Keystone
Auch wichtige gesellschaftliche Fragen nahm der Zytglogge-Verlag auf, etwa solche, die der Vordenker der Öko-Bewegung Hans A. Pestalozzi in seinen Büchern behandelte.
Auch wichtige gesellschaftliche Fragen nahm der Zytglogge-Verlag auf, etwa solche, die der Vordenker der Öko-Bewegung Hans A. Pestalozzi in seinen Büchern behandelte.
Keystone
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Nur noch die Buchhalterin darf bleiben, die drei anderen Angestellten sind entlassen. Das tönt nach geordneter Liquidation. Auch wenn Hugo Ramseyer in der Mitteilung an die Autorinnen und Autoren des Zytglogge schreibt, für die Zukunft des Verlags werde eine Lösung gesucht.

Bruno Meier, Mitbesitzer des Hier + Jetzt-Verlags in Baden und Vertreter einer jüngeren Verlegergeneration, ist skeptisch, dass Ramseyer eine Nachfolgelösung finden wird. Dazu sei der ­Zytglogge-Verlag zu eng mit der Person Ramseyers verbunden. Dieser habe mit dem Verlag ein Stück Berner Kulturgeschichte geprägt, sein besonderes Verdienst sei die Förderung der Mundartmusik und -literatur gewesen.

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