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Botschaft aus dem süssen Jenseits

«Schöne Bescherung»: Der Berner Schriftsteller Christoph Geiser stellt sich mit heiterer Verzweiflung seiner Endlichkeit und meldet sich mit einem funkelnden Prosatext zurück.

Alexander Sury
Stillleben mit Totenschädel und einem Porträt des Künstlers als junger Mann: Christoph Geiser in seiner Berner Schreibmansarde.
Stillleben mit Totenschädel und einem Porträt des Künstlers als junger Mann: Christoph Geiser in seiner Berner Schreibmansarde.
Franziska Scheidegger

Dem Besucher, soeben vor dem Pyramiden-Eingang gestolpert und hingefallen, wird bedeutet, dass er für den Besuch der ägyptischen Sammlung im Louvre einen Ausweis mit Foto benötigt. Für dieses Bild sitzt er also Modell und realisiert die «alte Gewohnheit, Reflex schier, aus einer Zeit, als wir noch öffentliche Person waren, existent beim Publikum, literarisch nicht tot». Jetzt darf aber gewissermassen von einer kleinen literarischen Wiederauferstehung berichtet werden. Nach dem abrupten Ende des Ammann-Verlags 2006 und einer längeren Odyssee hat der Schriftsteller Christoph Geiser im Zürcher Offizin-Verlag nämlich wieder einen Heimathafen gefunden und angesteuert.

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