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Apphilfe bei Waggongeschwätz

Literatur als Text und Audio: Ein Schweizer Start-up bietet eine App mit Erzählungen an.

Am Anfang stand ein Frusterlebnis. Eine mittellange Zugfahrt, kein Buch dabei, die Pendlerzeitungen kein wirklicher Ersatz. Wie schön wäre es, dachte sich Marco Grüter, wenn Smartphone oder Tablet etwas Gutes zu lesen böten – packend genug, um das Waggongeschwätz auszublenden, und nicht zu lang. Man muss ja wieder aussteigen.

Auch Adrian Fluri kannte solche Situationen. Was es nicht gab, konnte man ja erfinden. Und so kündigten sie ihren Job, der eine im Marketing, der andere im Bankgeschäft, und entwarfen, mit professioneller Grafik- und Informatikhilfe, eine App mit Lektüre für Pendler. Seit dem Frühjahr ist sie auf dem Markt: «Brotseiten» bietet alle zwei Wochen fünf neue Erzählungen zum Herunterladen. Die Präsentation ist gediegen, fast edel (und bereits mit einem «Red Dot Award» gewürdigt); jede Erzählung eröffnet mit einer eigenen Illustration. Ein Knopfdruck, und man ist in der Text- oder der Audioversion.

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