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Amerika ist nicht Amerika

Arthur Honegger ist das Gesicht des Schweizer Fernsehens in den USA. Nun hat er ein Buch geschrieben über sein Gastland. Es ist eine Anleitung geworden, um Amerika besser zu verstehen.

Trotz der spürbaren Begeisterung für das Land verschweigt der Autor nicht, dass der amerikanische Traum für die meisten ein Traum bleibt. Foto: Richard Belley
Trotz der spürbaren Begeisterung für das Land verschweigt der Autor nicht, dass der amerikanische Traum für die meisten ein Traum bleibt. Foto: Richard Belley

Wenn man die Sätze in seinem Buch liest, meint man, Arthur Honegger spreche gerade in der «Tagesschau». Kurz, knapp, im Staccato – gestanzte Fernsehhauptsätze eben. Für das Schweizer Fernsehen berichtete er zunächst aus New York und seit vier Jahren aus der Hauptstadt Washington. Aber nicht nur: Er hat über 40 der 50 Bundesstaaten bereist und ein Land kennen gelernt, von dem er meinte, es bereits zu kennen, als er hier 2008 als Korrespondent anfing: von der Leinwand, vom Bildschirm, aus dem Kopfhörer. Doch schon bald merkte er, Amerika ist nicht Amerika: «Die USA der eigenen Vorstellung entsprechen so gar nicht den USA der Realität.»

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