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«Akzeptiert die Subventionen»

Der berühmteste Schäfer der Welt redet Klartext.

Mit seiner Herde: Schäfer James Rebanks. (17. November 2015)
Mit seiner Herde: Schäfer James Rebanks. (17. November 2015)
PB
Eine Randerscheinung in der Schweizer Landwirtschaft: Eine Schafherde beim Aletschgletscher. (29. August 2009)
Eine Randerscheinung in der Schweizer Landwirtschaft: Eine Schafherde beim Aletschgletscher. (29. August 2009)
Keystone
Ein Schäferwettbewerb in Ungarn. (6.August 2016)
Ein Schäferwettbewerb in Ungarn. (6.August 2016)
Keystone
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Warum Schafe? Warum nicht Kühe, zum Beispiel?

Schafe sind nicht dumm und devot, wie sie häufig dargestellt werden. Sie sind ganz im Gegenteil sehr empathisch, sehr smart. Sie können eine Person wiedererkennen, die sie vor Jahren letztmals gesehen haben. Sie überleben, wenn man sie irgendwo im Berg aussetzt. Sie sind sehr wetterfühlig, können zuweilen Wetterumschläge wittern. Und sie folgen keinesfalls blindlings einem Führer, sondern tun das auf sehr bewusste Weise. Die Schafherde ist ein Matriarchat, und die Führerin ist stets das erfahrenste Schaf. Es wird von der Herde ausgetauscht, wenn es ein besseres gibt. Kühe andererseits kommen tendenziell zu gut weg – wohl nicht zuletzt wegen des US-amerikanischen Kuhkults. Man denke nur an die Figur des Cowboys. Aber, kein Zweifel, auch Kühe sind in Ordnung. (lacht) Sowieso, die Vorstellung, dass es dumme Tiere gibt, ist absurd. Schliesslich hat sich die Art jedes lebenden Tiers in der Evolutionsgeschichte bewährt.

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