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Blaues Wunder

Was braucht es, um eine Junggalerie in zehn Jahren Art-Basel-tauglich zu machen? Die Zürcherinnen Marina Olsen und Karolina Dankow wissen es auch nicht genau – aber sie haben mit «Karma International» genau das geschafft.

Das war noch vor der Art Basel: Marina Olsen (links) und Karolina Dankow in ihrer Zürcher Galerie. Foto: Flavio Karrer
Das war noch vor der Art Basel: Marina Olsen (links) und Karolina Dankow in ihrer Zürcher Galerie. Foto: Flavio Karrer

Das Baby kam unmittelbar vor der Art Basel. Früher als erwartet, aber was will man machen? Statt VIP-Anlässe und Verkaufsgespräche gabs für Marina Olsen Säuglingsgeschrei und Stillsessions. Halb so wild – schliesslich ist man ein Duo. Und ein eingespieltes Team, seit 2003. In jenem Jahr hatte Olsen, kurz vor dem Kunstgeschichtslizentiat, auf einer Studienreise an die Venedig-Biennale zwei entscheidende Entdeckungen gemacht. Erstens, dass ihre Faszination für zeitgenössische Kunst mehr war als ein Flirt. Es war Liebe. Und zweitens, dass diese Karolina Dankow, die sie bis da nur vom Uni-Korridor her gekannt hatte, ähnlich tickte.

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