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Immer schön beweglich bleiben

Fabian Bürgi geht mit seiner Konzertreihe Buergi’s Quest in die zweite Saison.

Ganz schön beweglich: Fabian Bürgi.
Ganz schön beweglich: Fabian Bürgi.
zvg

«Ach, das hast du doch gar nicht nötig», wollte man ihm entgegenraunzen, als Fabian Bürgi kürzlich sein neues Projekt Buergi‘s Quest vorstellte und betonte, das dieses ihn zwinge, kreativ und beweglich zu bleiben. Denn wenn es einen Berner Musikanten gibt, der Kreativität und Beweglichkeit quasi verinnerlicht hat, dann ist es dieser Schlagzeuger mit dem stets leicht grimmigen Blick. So weit ist der musikalische Horizont des Fabian Bürgi, dass man gar nicht so genau weiss, wie er so tickt. Erst kürzlich hat er für das Baze-Album «Bruchstück» eine jazzig-avantgardistische Tonspur komponiert, er begleitet die musikalischen Humoresken des Müslüm, hat mit Helvetiens Ober-Soul-Schmachter Seven partizipiert, kurvte mit der Afrobeat-Band Faranas durch Afrika und praktiziert mit dem FM Trio Jazz von gescheiter, aber nie sich selbst genügender Komplexität. Und als wäre das nicht schon ziemlich viel des Guten, hat er mit den Tequila Boys eine Coverband ins Leben gerufen, deren Ziel es ist, Spass zu haben und die Drink-Kontingente jener Klubs leer zu zechen, die das Draufgängertum besitzen, sie zu buchen.

Und nun also Buergi’s Quest. Das Konzept der Konzertreihe, die in die zweite Saison geht, klingt einfach und ist doch nicht ganz unaufwendig. Bürgi stellt zusammen mit dem Bassisten Toni Schiavano und dem Pianisten Fabian Müller eine Art Haus-Band, die einen Gast empfängt. Gespielt werden umarrangierte Stücke des musikalischen Besuchs – ein Setting, das den Rapper Baze denn auch zu seinem letzten, in diesem Text bereits erwähnten, Album inspirierte. Die neue Saison beginnt mit einem Gästepaar: dem Gitarristen Florian Möbes (Grimsvötn) und Flo Reichle, der in Bands wie Kaos Protokoll, Pedra Preta oder dem Swiss Jazz Orchestra den Takt angibt. Er wird für einmal nicht nur hinter den Drums, sondern hinter einem elektronischen Instrumentenpark Platz nehmen, und dann darf munter experimentiert werden.

Matte Brennerei Mühleplatz 5, Donnerstag, 19. Oktober, 22 Uhr.

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