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Ein Kürbis als Zeitmaschine

Der Musiker Abou Diarra will mit dem Lauteninstrument die afrikanische Musik in die Zukunft bringen.

Das Cover des neuen Album «Koya» von Abou Diarra.
Das Cover des neuen Album «Koya» von Abou Diarra.
zvg

Stundenlang bearbeitet er mit seinem scharfen Messer den getrockneten Flaschenkürbis. Dann bohrt er mit glühenden Metallstäben Löcher in einen Holzgriff, spannt ein Stück Kuhhaut auf, schleift, sägt und knüpft unermüdlich. Im Hintergrund scheint die Sonne Malis auf die himmelblaue Häuserwand. Zuletzt spannt er 14 Saiten über den Korpus, den er mit Muscheln verziert hat.

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