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Ein fröhliches Knallen und Puffen

«In der Aussenwahrnehmung ist das Bierhübeli eine alte charmante Dame, die ein bisschen dösig und schwerfällig geworden ist»: Dave Naef.

Was soll in diesem Gustav genau passieren?

Die Lounge und das Essensangebot sollen den Anfang eines Wandels markieren. Wohin wandelt sich das Bierhübeli unter Ihren Fittichen?

Eine aufgeweckte alte Dame: Wie soll das klingen?

Das Bierhübeli ist mit einer Kapazität von 1000 Besuchern zum Kommerz verdammt. Die Konzerteintritte bewegen sich zwischen 30 und 50 Franken. Da wird es schwer sein, niederschwelliger zu werden.

Der Weg zu mehr Hippness dürfte steinig sein. Das Konzert von Jamie Lidell beispielsweise mussten Sie kürzlich ins ISC verlegen, wegen des schlecht laufenden Vorverkaufs.

Stimmen solche Geschichten nicht nachdenklich, wenn man eine Neuausrichtung anstrebt?

Seit Sie übernommen haben, schlenkert das Programm irgendwo zwischen The Baseballs, Trauffer, dem tollen Patrice und den unsäglichen Hecht. Wird das auch künftig das Spektrum sein?

Eine ewige Bierhübeli-Baustelle ist die Akustik. Der Saal stellt eine Herausforderung für jeden Tontechniker dar. Werden Sie da Abhilfe schaffen?

Ein weiterer Pfeiler des Bierhübeli ist das Party-Segment. Liest man die Affichen, dann klingt das so ähnlich wie die Summe aller Privatradio-Jingles: das Beste aus den 80er-, 90er- und Nullerjahren. Werden Sie dort auch umstürzlerisch tätig werden?

Wir spüren Sie künstlerisch noch immer nicht so richtig. Werden wir konkret: das letzte Konzert, das Ihnen feuchte Augen bescherte?

Was ist auf der letzten Playlist zu hören, die Sie erstellt haben?

Fünf Wunschkandidaten fürs Bierhübeli-Programm?

Der verstorbene Café-Mokka-Gründer Pädu Anliker wurde mit der Losung «Musik ist Scheisse» auffällig. Was ist Ihr Motto?