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Der Hoffnungsspender

Auf seinem neuen Album besinnt sich der Sänger Sinkane auf seine sudanesischen Wurzeln. (am 13. November)

Eva Hediger
Auf seinem neuen Album «Dépaysé» will der Sänger Sinkane jenen helfen, die sich frustriert und kraftlos fühlen.
Auf seinem neuen Album «Dépaysé» will der Sänger Sinkane jenen helfen, die sich frustriert und kraftlos fühlen.
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«Fake Jazz» nennt Sinkane seine Musik. «Absoluter Genre-Wahnsinn» wäre jedoch treffender. Sinkane mischt Afrobeat-Rhythmen mit Sudan Pop, lässt sich von Krautrock, 70er-Funk, Free Jazz sowie Indie-Rock und Soul inspirieren.

Bevor er seine eigenen Alben veröffentlichte, spielte und probte der Multiinstrumentalist mit verschiedenen Acts, darunter Of Montreal, Yeasayer und Caribou. 2007 erschien schliesslich seine erste EP «Sinisterals». Entstanden ist sie in New York. «Dépaysé» heisst das Titelstück seines siebten Albums, das Ende Mai veröffentlicht wurde. «Dépaysé» bedeutet «sich aus der gewohnten Umgebung herausgerissen fühlen». Ein Zustand, den der Mittdreissiger noch von seiner Kindheit kennt.

Sinkane – Everybody.

Seit Sinkane fünf Jahre alt ist, lebt er in den USA. Die Familie ist vor der politischen Gewalt im Sudan dorthin geflüchtet. Jetzt fühlt sich Sinkane unter Trumps Regierung auch in den Staaten bedroht. Doch angsterfüllt klingt «Dépaysé» und auch der ganze Rest dieses äusserst bunte und fast schon euphorisierenden Albums nicht. Das über fünf Minuten lange Titellied soll all jenen helfen, die sich frustriert und kraftlos fühlen, schrieb Sinkane in einem offenen Brief. Und so ist «Dépaysé» eine energiegeladene und starke Hymne für Zusammenhalt.

Nouveau Monde Freiburg, Mittwoch, 13. November, 20.30 Uhr.

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