Zum Hauptinhalt springen

Berge versetzen

Jetzt oder nie: Das Alpine Museum in Bern wagt den Neustart. Mit mehr Gegenwart und mehr Kultur. Und mit mehr Geld. Wenn die Politik will.

Mehr Kultur: Ferdinand Hodler in einer Sonderausstellung des Alpinen Museums.
Mehr Kultur: Ferdinand Hodler in einer Sonderausstellung des Alpinen Museums.
Keystone

Skifahren zum Beispiel - das ist in diesem Haus heute noch ein Vergnügen des 19. Jahrhunderts. Zu sehen sind Lederriemchen, Schnürstiefel, Wickelgamaschen und Latten aus Holz, alles echt und authentisch und ziemlich gemütvoll. Kein Plastik, kein Red Bull, kein Hüttendiscokrawall.

Aber das soll sich ändern. In einem Jahr kommt Lois Hechenblaikner aus dem Tirol, ein Künstler, der seine Heimat als gut geölte Massenfreizeitmaschinerie zeigt, und dazu gehören nicht nur die Speicherseen für die Kunstschneekanonen, sondern auch die computergesteuerten Pump- und Ausschanksysteme für Glühwein und Wodka in den Bars auf den Pisten.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.