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«Zürich könnte experimentelle Stadtzonen bekommen»

Lernen von den Slums: Hubert Klumpner, neuer Professor für Architektur und Städtebau an der ETH Zürich, erklärt den Architekten die Städte der Dritten Welt.

Innovative Transportform: Seilbahn im Slum San Augustín in Caracas.
Innovative Transportform: Seilbahn im Slum San Augustín in Caracas.
PD

Herr Klumpner, Sie wurden zusammen mit Ihrem Büropartner Alfredo Brillembourg auf den neuen Lehrstuhl für Städtebau an der ETH Zürich berufen. Was haben Sie vor, und was möchten Sie bewirken?

Interessanterweise war die inhaltliche Ausrichtung bei der Ausschreibung des Lehrstuhls nicht vorgegeben. Es war aber klar, dass es um die Herausforderungen der zeitgenössischen Stadt gehen muss. Uns beschäftigt vor allem die Urbanisierung der Städte in der südlichen Hemisphäre. Diese Verstädterung ist generell mit der Bildung von Slums verbunden. Eine Milliarde von verarmten Menschen lebt bereits heute in Slums, und wir sind der Ansicht, dass das nicht einfach ein Problem dieser Städte allein ist. Auch wir hier in Europa oder Nordamerika müssen uns dieser Herausforderung stellen.

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