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Die Schweizer sind wie die sieben Zwerge

Höhlen und Tunnel, Bunker und Keller: Das Museum für Gestaltung Zürich zeigt in einer abwechslungsreichen Schau, welch ambivalenten Bezug der Mensch – und besonders der hiesige – zur Unterwelt hat.

Wenig Licht am Ende des Tunnels: Water Power Plant, Entry.
Wenig Licht am Ende des Tunnels: Water Power Plant, Entry.
Luca Zanier
Von ganz oben nach unten: Tadao Andos Chichu Art Museum im japanischen Naoshima.
Von ganz oben nach unten: Tadao Andos Chichu Art Museum im japanischen Naoshima.
Tadao Ando, Chichu art Museum, Naoshima, Japan, 20
Nur schnell hindurch: Im Gotthard Strassentunnel.
Nur schnell hindurch: Im Gotthard Strassentunnel.
Dominic Büttner Pro Litteris 2014
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Die Schweizer sind wie die sieben Zwerge. Sie bohren, lochen und graben, was das Zeug hält. Allerdings nicht um Gold zu schürfen, sondern in erster ­Linie, damit der Verkehr rollt. Denn wo ein Berg ist, muss ein Tunnel durch. Seit der Jahrtausendwende hat sich das ­Volumen der Tunnel- und Stollenbauten fast verdoppelt, wie die Statistik weiss. Der grösste Treiber dafür dürften dabei die Baustellen der Neat sein, aber auch andere unterirdische Verkehrswege sind dazugekommen, wie zum Beispiel die vor drei Wochen eröffnete Durchmesserlinie in Zürich.

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