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Was macht Züri West besser als Sie, Herr Huber?

Heute erscheint das neue Album «Cut Up» von Patent Ochsner. Wir haben dem Band-Oberhaupt Büne Huber 118 Fragen zugestellt – er hat sie alle beantwortet. Einige unter Protest.

Büne Huber sinniert über das neue Album, Gölä und die Welt.

Büne Huber sinniert über das neue Album, Gölä und die Welt.

(Bild: Sebastian Magnani)

Ane Hebeisen

Müssen wir uns Sorgen machen um Sie?
Nein. Danke der Nachfrage.

Auf Ihrem neuen Album texten Sie gleich in zwei Songs die Zeile «I ha ke Zyt me für haubi u lauwarmi Sache». Ungeduld oder Todesahnungen?
Weder noch. Präzises Zeitmanagement.

Angst vor der letzten Stunde?
Nein. Höchstens Angst vor unerträglichen Schmerzen während der letzten Stunde.

Schnarchen Sie?
Sie sagt, nein.

Wie schreibt man eine Hymne?
Mit Papier und Bleistift und etwas Taktgefühl, nehme ich an.

Warum gelingt Ihnen das nicht öfter?
Mir fehlt es an Taktgefühl und Schmackes.

Ganz ehrlich: Wie finden Sie die «Scharlachrot»-Version von Guillaume Hoarau?
Nice. Ich wünschte mir, ich besässe seine samtene Stimme und sein Fingerspitzengefühl.

Sie treffen offenbar den Nerv der Schweizer. Wie würden Sie diesen Nerv beschreiben?
Dünn, zart, geschmeidig und blutrot an den Flanken.

Sie haben in einem Ihrer ersten Interviews gesagt, Sie hätten es vor der Gründung von Patent Ochsner satt gehabt, immer mit Züri West verglichen zu werden. Ein ewiges Trauma?
Das Trauma besteht darin, dass niemals erkannt wurde, dass die frühen Erfolge von Züri West allesamt auf dem schamlosen Abkupfern von alten «Konrad und die Knallfrösche»-Hits basieren.

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