Kanye West spricht mit Trump über «unendliche Mengen Universum»

Bizarrer sind Begegnungen im Oval Office selten: Der US-Rapper streifte in einem Monolog alle möglichen Themen und gestand dem US-Präsidenten seine Liebe.

Ein öffentliches Liebesgeständnis und ein Monolog über Schusswaffengewalt und das Universum: Rapper Kanye West überraschte selbst Donald Trump. Video: AFP

Rapper Kanye West mag Donald Trump - und hat seine Zuneigung an einem Treffen mit dem US-Präsidenten auf ungewöhnliche zum Ausdruck gebracht. «Ich liebe diesen Typen», sagte er, sprang auf und umarmte Trump, der hinter seinem Schreibtisch im Oval Office sass.

Der Musiker war am Donnerstag zum Mittagessen ins Weisse Haus eingeladen worden, um über eine Gefängnisreform zu sprechen. West verwandelte den zuvor angesetzten Fototermin in eine der wohl seltsamsten Begegnungen in der Geschichte des berühmten Büros der US-Präsidenten. In grosser Geschwindigkeit sprach der Ehemann von Reality-Star Kim Kardashian minutenlang über Trumps protektionistische Handelspolitik, Schusswaffengewalt unter Afroamerikanern und «unendliche Mengen Universums».

«Das war ein Erlebnis», sagte der nahezu sprachlose US-Präsident nach Kanye Wests langem Monolog. «Das kam von Herzen, ich habe es nur kanalisiert», antwortete der Rapper. Der Präsident habe wohl nicht erwartet, «von so einem verrückten Scheisskerl wie Kanye West» unterstützt zu werden, sagte er, während Trumps Mitarbeiter nach Luft schnappten.

West, dessen Unterstützung für Trump untypisch für die eher linksgerichtete US-Unterhaltungsindustrie ist, deutete sogar an, er könne selber Präsident werden - allerdings erst nach einer zweiten Amtszeit Trumps im Jahr 2024.

nlu/sda

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