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Abstimmung Stadt BernKünstlerknatsch um Festhallengelder

Ausgerechnet aus Berns Kulturszene regt sich Widerstand gegen die «Neue Festhalle». Statt richtiger Kultur werde «ein kommerzielles Vorhaben» subventioniert, heisst es.

Patent-Ochsner-Frontmann Büne Huber ist für die neue Festhalle. Sie wäre für seine Band ein geeigneter Auftrittsort.  (Archiv)
Patent-Ochsner-Frontmann Büne Huber ist für die neue Festhalle. Sie wäre für seine Band ein geeigneter Auftrittsort. (Archiv)
Foto: Iris Andermatt

Es sieht gut aus für die geplante Messehalle auf dem Bernexpo-Gelände. Mit Ausnahme des Grünen Bündnisses unterstützen sämtliche grösseren Parteien den städtischen 15-Millionen-Kredit, über den das Stimmvolk am 7. März befinden wird. Mit der Festhalle – so heisst es bei den Befürwortern – hätte auch die von Corona gebeutelte Kulturszene wieder mehr Auftrittsmöglichkeiten. Wenn die Stadt den Kredit bewilligt, beteiligt sich auch der Kanton mit weiteren 15 Millionen Franken an den Kosten.

Nun kommt aber ausgerechnet aus der Kulturszene Gegenwind. Mehrere Berner Kunstschaffende beteiligen sich an einer Kampagne gegen die Subventionierung der neuen Messehalle. «Da wird unter kitschiger Kulturflagge ein kommerzielles Vorhaben subventioniert», sagt etwa Simon Küffer über die Vorlage. Küffer ist unter seinem Künstlernamen Tommy Vercetti als Mundart-Rapper bekannt.

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