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Naturgefahr Spitzer SteinEin Auge auf den bröckeligen Stein ob Kandersteg

5,5 Millionen Franken soll der Kanton bis 2024 für die Überwachung des Steinschlages am Spitzen Stein in Kandersteg ausgeben. Das will die Finanzkommission.

Der Spitze Stein im September 2019 vor dem Abbruch.
Der Spitze Stein im September 2019 vor dem Abbruch.
Foto: Bruno Petroni

Die Finanzkommission des bernischen Grossen Rates unterstützt das Gefahrenmanagement für den Spitzen Stein in Kandersteg. Den Rahmenkredit von 5,5 Millionen Franken für die Jahre 2020 bis 2024 empfiehlt sie zur Annahme.

Das teilte die Kommission am Dienstag mit. Das letzte Wort hat der Grosse Rat.

Der Spitze Stein ist ein Felsgebiet am Doldenhorn südlich des Oeschinensees. Seit 2018 ist er verstärkt in Bewegung. Zuletzt brachen am 20. Dezember 2019 rund 15'000 Kubikmeter Fels ab und stürzten ins Tal. Verletzt wurde niemand.

Experten führen die Verschiebungen auf den Rückgang des Permafrosts im Boden zurück. Das Gebiet wird nun mit technischen Geräten laufend überwacht. Zudem wird ein Permafrostmonitoring aufgezogen, und allfällige Abbrüche und Rutschungen werden im Ereigniskataster dokumentiert.

SDA/zec

5 Kommentare
    TK

    Da der Fels früher oder später abbricht, würde ich ihn der Armee als Zielobjekt für die Artelliere und die Luftwaffe einen Tag zur Verfügung stellen. Er kommt dann bestimmt runter und das Spektakel könnte man von der anderen Seite des Oeschinensees betrachten. Es gäbe bestimmte die dafür noch Eintritt bezahlen würden.