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Bundesrat lockert BedingungenKrankenkassen sollen geäufnete Reserven anzapfen

Eine junge Frau bei der Berechnung ihrer Krankenversicherungskosten, aufgenommen am 7. Februar, 2007, in Luzern.

Milliarden auf der hohen Kante

Rückerstattung als Marketing

SDA

11 Kommentare
    M. V.

    “Der Bundesrat will den Krankenkassen erlauben, die Reserven bis auf 100 Prozent zu senken. Damit könnten diese in einem sehr schlechten Jahr immer noch allen Verpflichtungen nachkommen.”

    So ändern sich die Ansichten… ein Hinweis auf Abbau des Vorsichtsprinzip?

    Gem.Faktenblatt 09.2019 des BAG.: “Mit einer Solvenzquote von 100% kann der Krankenversicherer auch nach Eintritt eines sehr schlechten Jahres noch allen Verpflichtungen nachkommen...Für den Krankenversicherer bedeutet dies aber, dass er in einem solchen Fall seine finanziellen Mittel unter Umständen aufgebraucht hat und Insolvenz anmelden muss. Deshalb ist es für den Krankenversicherer notwendig, eine Solvenzquote von deutlich über 100% aufzuweisen, um sein langfristiges Überleben zu sichern.”

    Auf dem gleichen Faktenblatt: “Die Solvenzquote ist im zeitlichen Verlauf keineswegs stabil, da die Reserven sehr volatil sein können.”

    So belief sich die Solvenzquote z.B. 2013 auf 395%, 2016:113% und 2019:151%.

    Hoffe nicht, dass die Kurzsichtigkeit, welche die 1.Säule zu einem Sanierungsfall gemacht hat, nun auch im Gesundheitsbereich Einzug hält. Reserven sind gut.

    Um nicht auch in diesem Bereich, wegen Ueberalterung, Lasten in die Zukunft zu transportieren, sollte Vorsicht gross geschrieben werden. Die Fehleinschätzungen zu den Pflegekosten kamen/kommen Versicherer teuer zu stehen.

    Wenn man die Schwankungen der Solvenzquote während der letzten Jahre betrachtet, scheint ein Mindestwert von 150% keinesfalls hoch.