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Vielfalt der GeschlechterKönnen wir uns eigentlich noch in Männer und Frauen aufteilen?

Stets waren es Männer, die das andere Geschlecht zum «schwachen» und sich selbst zum «starken» erklärt haben.
Aber die Wissenschaft zeigt: Die Grenzen zwischen Mann und Frau sind fliessend.

So unterschiedlich sehen die drei nicht aus – sie sind es auch nicht.
So unterschiedlich sehen die drei nicht aus – sie sind es auch nicht.
Foto: Magdalena Wosinska

Seit der Antike haben Philosophen, Ärzte und Wissenschaftler über Geschlecht und Fortpflanzung des Menschen spekuliert und geforscht.

Mit der Frage, wer was zur Zeugung beiträgt, eröffnete Aristoteles im 4. vorchristlichen Jahrhundert die bis heute geführte Debatte über die Unterschiede der Geschlechter. Mann und Frau, schrieb er, hätten beide Samen, doch jene der Frau, die «Katamenien», würden erst durch die «Hitze» des Mannes in richtige umgewandelt. Die Frau, folgerte der Denker, sei wie der rohe Felsblock, den der Mann, der Bildhauer, zur Skulptur forme.

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