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Zoff unter ProtestantenKirchenpräsident Locher unterhielt Beziehung zu Ratskollegin

Bei einer Versammlung der evangelisch-reformierten Kirche kamen weitere Aspekte der Turbulenzen in der Kirchenexekutive zu Tage. Eine unabhängige Untersuchung soll nun Klarheit schaffen.

Soll eine intime Liason geführt haben: Kirchenbund-Präsident Gottfried Locher.
Soll eine intime Liason geführt haben: Kirchenbund-Präsident Gottfried Locher.
Foto: Raphael Moser

So hätten sich die Synodalen der Evangelisch-reformierten Kirche Schweiz ihre erste Versammlung nicht gewünscht. Die Sitzung im Berner Kursaal war fast ganz der schlagzeilenträchtigen Demission zweier Exekutivmitglieder gewidmet, und zwar in deren Abwesenheit: Der zurückgetretene Präsident Gottfried Locher wollte nicht reden, Ratskollegin Sabine Brändlin durfte nicht reden. Beide waren über eine Beschwerde gestolpert, eingereicht von einer früheren Angestellten des Präsidenten. Als zuständiges Ratsmitglied hatte sich Brändlin um die in der Beschwerde Locher vorgeworfenen Grenzverletzungen kümmern müssen.

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