Zum Hauptinhalt springen

Luxusmarken für JungeKinder werden zum Mode-Accessoire ihrer Eltern

Manche Mamis und Papis wollen, dass ihre Kids genauso cool aussehen wie sie selbst. Designer befriedigen das Bedürfnis nach Mini-Modeklonen. Obs den Kleinen gefällt, interessiert dabei nicht.

Von Erwachsenenmode kaum noch zu unterscheiden: Gucci Kids.
Von Erwachsenenmode kaum noch zu unterscheiden: Gucci Kids.
Foto: Net-a-Porter

Kleidung für Null- bis Zwölfjährige («Kidswear» im internationalen Fachsprech) ist seit Jahren vermintes Gelände. Was in sich schon absurd ist. Es entspricht dem zur Weltanschauung entgleisten Augenmerk auf Kinder insgesamt, die Eltern früher eben bekamen, liebten, nach bestem Wissen gross zogen und schliesslich ins Leben entliessen, wo sie alleine klarkommen mussten.

Heute zermartern Eltern sich den Kopf, ob das Outfit ihrer Kinder zu gegendert, zu gelabelt, zu prollig, zu unnachhaltig, in der visuellen Gesamtaussage für eine charakterlich optimale Entwicklung womöglich hinderlich sein könnte. Und da kann man nur sagen, Biografien sind schon an höheren Hürden zerschellt.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.