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SinneswandelKeine statt reduzierte Dividende für Schilthornbahn-Aktionäre

«Besonders umsichtigen Liquiditätsplanung»: Wegen den unsicheren Aussichten verzichtet die Schilthornbahn darauf, Dividenden auszuschütten.

Die vierte Sektion der Schilthornbahn vom Birg zum Schilthorngipfel.
Die vierte Sektion der Schilthornbahn vom Birg zum Schilthorngipfel.
Foto: Bruno Petroni

Der Verwaltungsrat der Schilthornbahn AG will nun doch auf die vorgesehene Ausschüttung einer Dividende verzichten. Mitte April war den Aktionären noch die Auszahlung einer reduzierten Dividende vorgeschlagen worden.

Trotz des Verzichts auf Dividenden habe sich die Einschätzung der Lage nicht verändert, teilte das Unternehmen am Dienstag mit. «Wir glauben trotz der aktuellen Corona-Pandemie an die touristische Zukunft und die gute Marktposition der Schilthornbahn», wird VR-Präsident Peter Feuz in der Medienmitteilung zitiert.

Die anhaltenden Unsicherheiten über die Öffnung der Reisemärkte sowie die Auswirkungen auf die Weltwirtschaft veranlassten das Unternehmen jedoch zu einer «besonders umsichtigen Liquiditätsplanung».

Die Generalversammlung findet am 19. Juni statt – wegen der Corona-Massnahmen ohne persönliche Teilnahme der Aktionäre. Sie können ihr Stimmrecht über Stimmrechtsvertreter wahrnehmen.

Die Schilthornbahn verbindet Stechelberg im Lauterbrunnental mit den autofreien Bergdörfern Gimmelwald und Mürren und führt auf den Gipfle des Schilthorns. Internationale Bekanntheit erreichte das Schilthorn mit den Dreharbeiten zu einem James Bond-Film im Jahre 1968.

(SDA /zec)