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Videoüberwachung bei BotschaftenKameras als Zankapfel

Der Datenschutz bei Videoüberwachung ist schwierig durchzusetzen – besonders bei Botschaften, weil diese einen Sonderstatus besitzen.

Der schmale Bomontiweg ist zwar  gewissermassen chinesisches Territorium, im Grundbuch ist aber ein öffentliches Wegrecht eingetragen.
Der schmale Bomontiweg ist zwar gewissermassen chinesisches Territorium, im Grundbuch ist aber ein öffentliches Wegrecht eingetragen.
Foto: Franziska Rothenbühler

Botschaften haben ein gesteigertes Sicherheitsbedürfnis. Das zeigt sich in vielen Fällen nicht nur an massiven Gittern, Pollern und Strassensperren, sondern auch an einer Vielzahl von Videokameras, mit denen die Umgebung überwacht wird. Das ist bei der Villa Bomonti am Berner Kalcheggweg, die der Volksrepublik China gehört, nicht anders. Der schmale Durchgang, als Bomontiweg oder Schnäggegässli bekannt, ist mit Kameras versehen, was bei Anwohnern die Befürchtung auslöst, gefilmt und überwacht zu werden.

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