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König auf der FluchtJuan Carlos und seine Schweizer Konten

Wegen Konten des früheren spanischen Königs laufen Verfahren wegen Korruption und Geldwäsche. Unterlagen zeigen, wie seine Vermögensverwalter bei der Verschleierung von Millionenzahlungen aus Saudiarabien vorgingen.

«Ein Geschenk»: Saudi-König Abdullah überwies Juan Carlos 100 Millionen Dollar – wegen dieses Vorgangs laufen zurzeit mehrere Verfahren.
«Ein Geschenk»: Saudi-König Abdullah überwies Juan Carlos 100 Millionen Dollar – wegen dieses Vorgangs laufen zurzeit mehrere Verfahren.
Foto: Getty Images

Ein Nebensatz, eingebettet in aristokratisch-schwülstiges Spanisch, machte die Staatskrise perfekt. «Geleitet von der Überzeugung, dem spanischen Volk … den besten Dienst zu erweisen, teile ich dir nun nach reiflicher Überlegung mit, zu diesem Zeitpunkt Spanien zu verlassen.» Als das Königshaus am Montag die Zeilen von Juan Carlos an seinen Sohn, König Felipe, veröffentlichte, war der 82-Jährige bereits unterwegs. Per Privatjet, so kolportierte die dem Königshaus nahestehende Tageszeitung «ABC», flog er von Vigo nach Abu Dhabi. Später – wenn es das Wetter zulasse – wolle er zu Freunden in die Dominikanische Republik weiterreisen. Denn dort ist zurzeit Hurrikansaison. Und einen weiteren Sturm kann er zurzeit nicht vertragen.

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