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Kommentar zur Corona-HilfeJetzt muss der Kanton Bern Gas geben

Es ist richtig, dass Bern 120 Millionen Franken an Corona-Härtefallgeldern verteilen will. Doch es braucht strenge Kriterien – und einen Effort des Kantons.

Wichtig ist, dass Transparenz herrscht: Der Kanton Bern wird in den nächsten Monaten viel Geld verteilen.
Wichtig ist, dass Transparenz herrscht: Der Kanton Bern wird in den nächsten Monaten viel Geld verteilen.
Foto: Gaetan Bally (Keystone)

Eigentlich ist Geld immer schneller ausgegeben als eingenommen. Doch dem Kanton Bern stellt sich jetzt beim Geldverteilen eine Herkulesaufgabe: Er muss 120 Millionen Franken an Corona-Härtefallgeldern so in die Wirtschaft pumpen, dass möglichst viele Arbeitsplätze gerettet werden. Und gleichzeitig muss die Verteilung nach fairen, nachvollziehbaren Kriterien erfolgen.

Das wird schwierig. Der Kanton kann sich zwar auf Vorgaben des Bundes stützen. Doch allein die voraussichtlich grosse Zahl an Gesuchen wird zur Herausforderung. Im Kanton Bern sind derzeit über 70’000 Firmen vom Einzelunternehmen bis zum Grosskonzern aktiv.

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