Zum Hauptinhalt springen

Für Beteiligung am SklavenhandelStadt und Kanton sollen Reparationen zahlen

Bern soll für die Verstrickung in den Sklavenhandel zahlen und eine Vorbildrolle einnehmen – das fordert die Alternative Linke. Historiker sind sich uneinig.

Darstellung des britischen Sklavenschiffs Brookes von 1788, die durch Abolitionisten, also Gegner des Sklavenhandels, verbreitet wurde.
Darstellung des britischen Sklavenschiffs Brookes von 1788, die durch Abolitionisten, also Gegner des Sklavenhandels, verbreitet wurde.
Foto: Library of Congress

Sollen Stadt und Kanton Bern Wiedergutmachung leisten für die Beteiligung am Sklavenhandel im 18. und 19. Jahrhundert? Die Alternative Linke Bern (AL) stellt mit Vorstössen im städtischen und im kantonalen Parlament die Forderung nach Reparationen. Unter anderem besass der damalige Staat Bern zwischen 1719 und 1734 Aktien der englischen South Sea Company, die im Sklavenhandel tätig war. In Bern angesiedelte Bankhäuser waren über die französische Compagnie des Indes in den Handel verstrickt.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.