ABO+

Jetzt der Raketenwerfer, Papi!

«Fortnite» ist ein Shooter-Game, das sich wie ein Virus unter Kindern ausbreitet. Erlauben oder verbieten? Unser Autor hat erst einmal mitgespielt.

Ausschnitt aus einem Trailer zu «Fortnite»: Das Shooter-Game verunsichert viele Eltern. Video: Epic Games
Philippe Zweifel@delabass

«Papi, kannst du ‹Fortnite› kaufen?»

«Was ist das?»

«Ein Spiel für die Playstation.»

«Was für ein Spiel?»

«So eins, wo man andere abschiessen muss.»

«Ein Ego-Shooter?!»

«Weiss nicht. Aber alle in der Schule spielen es. Alle!»

Durch dieses Gespräch mit meinem zehnjährigen Sohn wurde ich auf «Fortnite: Battle Royale» aufmerksam. «Fortnite» ist quasi die spielbare Variante der Teenager-Dystopie «The Hunger Games». Man wird über einer Insel abgeworfen und muss sich gegen 99 andere Onlinespieler durchsetzen. Der Letzte, der noch steht, hat gewonnen. Das Spiel ist kostenlos und läuft auf PC, Tablet, Handy, Playstation und Xbox. «Fortnite» verbreitet sich so schnell wie vor zwei Jahren «Pokémon». 40 Millionen Spieler gibt es weltweit seit der Lancierung im September. Manchmal sind 2 Millionen gleichzeitig online.

Diese Inhalte sind für unsere Abonnenten. Sie haben noch keinen Zugang?

Erhalten Sie unlimitierten Zugriff auf alle Inhalte:

  • Exklusive Hintergrundreportagen
  • Regionale News und Berichte
  • Tolle Angebote für Kultur- und Freizeitangebote

Abonnieren Sie jetzt