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Rezension zum neuen Disney-FilmIst «Mulan» 29 Franken wert?

Disney hat den Emanzipations-Klassiker «Mulan» neu verfilmt – mit mehr Feminismus, aber weniger Humor. Ebenfalls neu: Der Film kann zuhause gestreamt werden.

Disneys emanzipierteste Heldin: Mulan.
Disneys emanzipierteste Heldin: Mulan.
Foto: PD

Am Anfang von Niki Caros opulentem Realfilm «Mulan» – der von diesem Donnerstag an wegen Corona statt in den Kinos auf der Streamingplattform Disney Plus zu sehen ist – springt Mulan einem ausgebüxten Huhn hinterher aufs Dach ihres Hauses und wieder hinunter mit Bewegungen, die eines Parkour-Sportlers würdig wären. Kleider werden beschmutzt, Gefässe gehen zu Bruch, und mit ihnen die Hoffnung ihrer Eltern, dass aus ihrer Tochter doch noch eine anständige, demütige chinesische Braut werden könnte. Für ihr Umfeld ist Mulan eine Enttäuschung. Für ihr Land aber wird sie am Ende des Films zur Heldin geworden sein.

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