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Ist eine Laserattacke schuld an Russlands WM-Ende?

In der 60. Minute blitzte ein Laserpointer über das Gesicht des russischen Torwarts. In der Folge erzielte Algerien den entscheidenden Ausgleichstreffer.

Der russische Torwart Igor Akinfejew machte an diesen Weltmeisterschaften keine gute Figur. Beim 1:1 gegen Südkorea hatte er bereits einen Ball leichtfertig passieren lassen. In der gestrigen Partie gegen Algerien war es wiederum der ZSKA-Moskau-Torwart, der patzte. Mit verheerenden Folgen: Der 1:1-Ausgleichstreffer von Algerien besiegelte gleichzeitig das Turnierende der Russen.

Der erneuten Fehlleistung von Akinfejew ging jedoch ein Ereignis voraus, das einen bitteren Nachgeschmack hinterlässt: Kurz vor dem entscheidenden Freistoss flackerte sekundenlang ein Laserpointer über das Gesicht des Torwarts. Jetzt stellt sich die Frage: Wurde Akinfejew durch diese Attacke behindert? Sofort wurde in den sozialen Medien über diese Frage spekuliert:

Die deutsche Torwartlegende Oliver Kahn äusserte sich gestern nach dem Spiel gegenüber ZDF: «Ohne Pointer ist das ein katastrophaler Torwartfehler. Diese Laserpointer sind eine Frechheit! Ich verstehe die Leute nicht, die so etwas tun. Natürlich bringt das einen Torwart kurz aus der Konzentration, aber es war wohl nicht entscheidend für den Fehler.»

Laserpointer sind während Fussballspielen keine Seltenheit. In südeuropäischen Ligen werden sie häufiger eingesetzt. Gemäss «Focus» gibt es beispielsweise in Griechenland fast keine Partie ohne. Auch der deutsche Torwart Florian Fromlowitz wurde 2010 Opfer einer Attacke. Er habe danach «ein Flackern im Auge und einen leichten Schmerz im Gehirn» verspürt.

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