Zum Hauptinhalt springen

Opernsängerin Chiara Skerath«Ist doch super mit diesem Covid-Sch...!»

Die schweizerisch-belgische Sopranistin feierte am Sonntag ihr Debüt am Zürcher Opernhaus – im Stream. Den Humor verliert die Ironikerin auch in harten Zeiten nie. Fast nie.

Chiara Skerath wollte schon als Kind Opernsängerin werden.
Chiara Skerath wollte schon als Kind Opernsängerin werden.
Foto: Sabina Bobst

Sie möchte auf dem Bild «bitte nicht wie eine Sopranistin aussehen», sagt Chiara Skerath zur Fotografin und lacht. Kein Problem, sie hat sowieso nichts Divenhaftes an sich. Man ist sofort per Du mit ihr («ich kann auf Deutsch nicht so gut siezen»), nach drei Minuten Sofagespräch weiss man, dass sie zwei kleine Töchter hat und Zweifel Chips mag. Schnell spricht sie, mit viel Sinn für Pointen. Und wenn es um Corona geht, wird ihr Vokabular ziemlich deftig.

Aber Chiara Skerath ist eben doch eine Sopranistin, eine gute zudem; sie wollte nie etwas anderes sein. Schon als Kind fand sie Oper das Grösste, «wobei ich mich ein wenig geschämt habe dafür, weil es nicht als cool galt». Aber echte Liebe übersteht ein paar schiefe Blicke – und heute trägt sie in Salzburg, Paris und nun auch in Zürich ihren Teil dazu bei, dass Oper eben doch cool ist.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.