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Berner Wahlen – der PropagandacheckIst die Stadt Bern so basisnah, wie sie es verspricht?

Der Stadtberner Gemeinderat hat der Bevölkerung mehr «Beteiligung» in Aussicht gestellt. Das tönt gut. Doch wer profitiert davon?

Eine Veranstaltung im Rahmen des «Labors Schützenmatte» – laut der Stadt ein Beispiel gelebter Partizipation.
Eine Veranstaltung im Rahmen des «Labors Schützenmatte» – laut der Stadt ein Beispiel gelebter Partizipation.
Foto: Urs Baumann

Es ist eines dieser Konzepte, die spontan alle gut finden, obwohl niemand genau weiss, was damit gemeint ist: Partizipation. Dass der Berner Gemeinderat seine Legislaturrichtlinien unter das Leitmotiv «Stadt der Beteiligung» gestellt hat, ist also clever.

Wie aus verschiedenen städtischen Berichten hervorgeht, verfolgt die Regierung damit zwei Ziele. Erstens: Es sollen sämtliche Bewohnerinnen und Bewohner die Stadt mitgestalten können – «egal, welcher Nationalität oder Bevölkerungsschicht sie angehören, welche Muttersprache sie sprechen oder welchen Schulabschluss sie vorweisen», wie es in den Legislaturrichtlinien heisst.

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