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Initiative zum VerhüllungsverbotIst alles nur ein Witz?

Es ist auffällig, wie oft der Begriff «Witz» im Zusammenhang mit dem Burkaverbot fällt. «Next-Level-Realsatire» nennt Satirikerin Patti Basler die Initiative, deren Inhalt man durchaus ernst nehmen muss.

Wäre das schon justiziabel? Finanzminister Ueli Maurer vor einem Treffen mit Österreichs Kanzler Sebastian Kurz (September 2020).
Wäre das schon justiziabel? Finanzminister Ueli Maurer vor einem Treffen mit Österreichs Kanzler Sebastian Kurz (September 2020).
Foto: Denis Balibouse (Reuters)

Das ist doch ein Witz!

Sagt man gerne über politische Dinge, die einem nicht gefallen. Manchmal passt es eher. Manchmal passt es weniger.

Und manchmal kommt eine Pandemie dazwischen, die alles noch viel schwieriger macht. Oder einfacher. «Corona setzt die Initiative unter ein Brennglas. So wie es Corona mit vielen Themen macht. Am Schluss müssen wir uns fragen: Über was diskutieren wir da überhaupt?»

Satiriker Gabriel Vetter sagt das. Er mag keine Witze über das Verhüllungsverbot machen. Viel zu offensichtlich. «Ich habe schliesslich auch meinen Berufsstolz.» Die Mitglieder des Egerkinger Komitees erscheinen verhüllt zu ihrer Verhüllungsverbots-Medienkonferenz? Eine Abstimmung über das Verhüllen des Gesichts, während wir alle dazu angehalten sind, das Gesicht möglichst oft zu verhüllen? Eine Abstimmung über den Gesichtsschleier von geschätzten 30 Frauen in der Schweiz?

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