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TV-Kritik «Tatort»«Irgendwann wird immer geschossen»

Murot (Ulrich Tukur, links), Sidekick Wächter (Barbara Philipp, rechts) und die drei Kinder des ermordeten Philosophieprofessors in «Murot und das Prinzip Hoffnung».
Fast eine Familienaufstellung, wie Inga (Karoline Eichhorn, Zweite von rechts) sie beruflich betreibt.

Abgedrehter Humor

66 Kommentare
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    Markus Roth

    Lars Eidinger in Bestform - sein Monolog zum Weinen schön. Da hat sich nicht nur Martin Rauhaus ins philosophische Zeug gelegt, es wurde auch kongenial auf der Bühne umgesetzt, auch von Angela Winkler übrigens. Die Story ist eine Hommage an Agatha Christie, aber auch die Edgar Wallace Filme halten ein Stelldichein mit Murot im nächtlichen Villapark inklusive Käuzchen. Die Musik - an Tom Waits' Black Rider Theatermusik erinnernd - untermalt das Ganze übrigens sehr schön. "Das Ganze" ist bis auf zwei Aufnahmen nur im Nebel und in der Nacht gefilmt. Die beiden Ausnahmen sind aber wirklich sonnig, auch in ihrem Inhalt: Die Erinnerungssequenz auf dem "Monte Veritas" mit dem passendenen Floydianische Soundtrack und Murots Schlussstatement auf dem Friedhof - genau, dort wo es für die meisten zur letzten Ruhe geht, fällt das Licht.