Zum Hauptinhalt springen

Datenschutz in Zeiten von CoronaInfizierte Mitarbeiter müssen ihre Arbeitgeberin informieren

Um die Angestellten vor einer Ansteckung mit dem Coronavirus zu schützen, dürfen Arbeitgeber auch Daten erheben.

Einem Angestellten des französischen Reifenherstellers Michelin wird am Eingang des Werksgeländes die Körpertemperatur gemessen.
Einem Angestellten des französischen Reifenherstellers Michelin wird am Eingang des Werksgeländes die Körpertemperatur gemessen.
Foto: Stephane Mahe (Reuters)

Wenn demnächst die Massnahmen im Zusammenhang mit dem Coronavirus schrittweise gelockert werden, kehren zahlreiche Arbeitnehmende an ihren Arbeitsplatz zurück. Die Epidemie ist indes noch nicht gebannt. Deshalb sind vor allem die Arbeitgebenden gefordert. Sie sind verpflichtet, die Gesundheit ihrer Angestellten zu schützen, und müssen alles Nötige und Zumutbare unternehmen, um eine Ansteckung mit dem Virus am Arbeitsplatz zu verhindern. Dabei dürfen die Arbeitgeber auch gezielt Daten über die Gesundheit ihrer Mitarbeitenden erheben, sofern ein Bezug zum Arbeitsplatz besteht, sagt der auf Arbeitsrecht spezialisierte Anwalt Nicolas Facincani. Der Datenschutz müsse aber gewährleistet sein. Auch die Persönlichkeitsrechte der Mitarbeitenden sind zu schützen.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.