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Interview mit Patrick Fischer«In solch schmerzvollen Momenten wächst man»

Der Coach der Nationalmannschaft wäre am heutigen 8. Mai gegen Russland in die Eishockey-WM gestartet, nun verbringt der 44-Jährige ruhige Tage und freut sich aufs zweite Kind. Ein Gespräch über die Auswirkungen des Coronavirus.

Als noch Schnee lag, war die Heim-WM noch das grosse Ziel von Patrick Fischer. Jetzt fiebert er der Geburt seiner Tochter entgegen.
Als noch Schnee lag, war die Heim-WM noch das grosse Ziel von Patrick Fischer. Jetzt fiebert er der Geburt seiner Tochter entgegen.
Foto: Gian Marco Castelberg (13 Photo)

Wie hatten Sie sich den 8. Mai vorgestellt, bevor das Coronavirus die Sportwelt lahmlegte?

Ich freute mich auf einen sportlichen Leckerbissen gegen die Russen. Wir wählten für den WM-Auftakt bewusst einen starken Gegner aus. Als Gastgeber konnten wir ja mitreden beim Spielplan. Es ist immer das Gleiche: Du musst vier Siege holen für den Viertelfinal. Und wenn du gegen ein Team startest, das hinter dir klassiert ist, ist der Druck enorm. Deshalb wählten wir Russland, da konnten wir nur gewinnen. Ich stellte mir schon manchmal vor, wie es sein würde, diese Energie zu spüren im Hallenstadion, die sich für die WM aufgebaut hatte über Wochen, ja Monate. Jetzt ist es anders gekommen.

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